USA Reisetipps – Bezahlen und Einkaufen

Die wichtigsten Fragen, Antworten und USA Reisetipps zum Thema Bezahlen und Einkaufen in den USA kompakt beantwortet.

  1. Welche Zahlungsmittel sind für meine USA Reise am besten geeignet?
  2. Was muss ich beim Tanken in den USA beachten?
  3. Welche Steuern gibt es in den USA?
  4. Was sollte ich beim Kauf von elektronischen Geräten in den USA beachten?
  5. Lohnt sich der Besuch eines Outlets während meiner USA Reise?

1. Welche Zahlungsmittel sind für meine USA Reise am besten geeignet?

Da man in der Regel bei einem Urlaub in den USA eine größere Summe an Geld braucht, sei es für Nahrung, Souvenirs oder Eintrittskarten ist es wichtig, das Sie bereits zuvor wissen welche Zahlungsmittel Ihnen in den Vereinigten Staaten zur Verfügung stehen. Bei einer Reise in die USA stehen Ihnen folgende Optionen zur Verfügung:

  • Bargeld
  • EC-Karte
  • Kreditkarte
  • Reisecheck

Obwohl die Amerikaner bekannt dafür sind alles mit Kreditkarte zu bezahlen, egal wie klein der Betrag ist, sollten Sie bei Ihrer Reise auch immer etwas Bargeld im Portemonnaie haben. Dabei ist jedoch zu erwähnen, dass Sie keine hohen Geldbeträge mit sich tragen sollten, um den Schaden bei einem eventuellen Verlust zu vermindern. Darüber hinaus sind die Wechselkurse und anfallenden Gebühren in Deutschland weitaus ungünstiger als vor Ort in den Staaten. Mit einer EC-Karte oder Kreditkarte können Sie an so gut wie jedem Geldautomaten US-Dollar in verschiedenen Höhen abheben. Wir empfehlen Ihnen trotzdem einen kleinen Geldbetrag an US-Dollar bei Antritt der Reise mit sich zu führen. Für die Bezahlung des Hotelpersonals oder die Taxifahrer sowie das Einkaufen von Nahrung, sollten 200 US$ für die ersten Tage ausreichen.

Für eine USA Reise ist eine Kreditkarte jedoch unablässig, auch wenn Sie im Vorfeld Hotel, Mietwagen oder Eintritte bezahlt haben. Im Notfall reicht eine EC-Karte der Anbieter Visa- oder Mastercard auch aus. Bereits bei der Reiseplanung kann eine Kreditkarte von Vorteil sein, da Sie das Hotel oder den Mietwagen bereits im Voraus mit einer Kreditkarte bezahlen müssen. Insbesondere bei Mietwagen und Hotels ist eine Kreditkarte Voraussetzung, da von dieser auch die Kaution abgehoben wird. Den Betrag in bar zu bezahlen ist äußerst schwierig und nur in Ausnahmefällen möglich. Dies gilt auch für die sogenannten Prepaid-Karten (Visa Electron). Zudem birgt das Mitführen von mehreren tausend Dollar für Hotels und Mietwagen ein ungemein hohes Risiko. Zahlreiche deutsche Banken bieten Kreditkarten zu günstigen Preisen und Konditionen an. Bei der Wahl Ihrer Kreditkarte sollten Sie darauf achten, dass Abhebungen im Ausland kostenlos sind und Sie keine V Pay Karte erhalten, da diese in Amerika nicht funktionieren. Ihre Hausbank wird Ihnen mit Sicherheit ein gutes Angebot unterbreiten können.

Bei einigen Banken muss man den Auslandsbesuch anmelden, da Abhebungen im Ausland gesondert bei den Banken eingehen, da es in der Vergangenheit häufiger vorgekommen ist, das Geld von gestohlenen Kreditkarten insbesondere im Ausland abgehoben wurde. Wenn Sie Ihren Urlaub nicht anmelden kann es sein, das bei einer Abhebung Ihre Kreditkarte gesperrt wird. Bitte kläre Sie diese Angelegenheit vor jeder Reise ins Ausland ab. Auch wenn den meisten Amerikanern der Unterschied zwischen EC- und Kreditkarte nicht bekannt sein wird, können Sie auch mit einer EC-Karte Geld abheben. Achten Sie bitte auch hier auf die eventuell anfallenden Gebühren der jeweiligen Bank.

Obwohl Reisechecks heutzutage immer seltener verwendet werden, haben Sie im Vergleich zu den sonstigen Zahlungsmitteln einige Vorteile. Bezahlen Sie beispielsweise mit einem Reisecheck, so erhalten Sie den ausstehenden Betrag als Wechselgeld in bar ausgezahlt. Die meisten Reisechecks beginnen jedoch erst ab Beträgen von 50 US-Dollar, die von vielen Restaurants oder Läden nicht akzeptiert werden. Wenn Sie sich auf Ihren bisherigen Reisen an den Gebrauch von Reisechecks gewöhnt haben, können Sie diese auch weiterhin verwenden. Wenn Sie zum ersten Mal in die USA fliegen oder den Umgang mit Schecks im Allgemeinen nicht gewohnt sind, empfehlen wir Ihnen hingegen die Verwendung einer Kreditkarte.

Bei Ihrer Reise in die USA sollten Sie, so wie bei jeder anderen Reise ins Ausland, unterschiedliche Zahlungsmittel bereithalten, die für die jeweilige Situation vor Ort angemessen sind. In der Regel sind Bargeld und Kreditkarten für eine Reise vollkommen ausreichend, da man mit Ihnen überall bezahlen kann. Ob man mit einer Kreditkarte verreisen möchte oder zwei unterschiedliche mit sich führt, hängt ebenso wie die Höhe des eingeführten Bargelds, ganz vom persönlichen Befinden ab. Bei der Mitnahme einer Kreditkarte müssen Sie darauf achten, dass immer Ihr eigener Name draufsteht. Sollten Sie die Kreditkarte Ihres Ehepartners oder Ihrer Eltern mitführen und diese während der Reise nicht anwesend sein, kann Ihnen die Ausgabe des Mietwagens oder des Hotelzimmers verwehrt werden. Eine Partnerkarte kann in diesen Fällen Abhilfe schaffen, da auf dieser der eigene Name steht.

2. Was muss ich beim Tanken in den USA beachten?

In der Regel, bezahlen Sie an Tankstellen in den USA mit Ihrer Kreditkarte direkt an der Zapfsäule. Diese Art der Tankstellen kann man an den Kartenlesegeräten und den entsprechenden Logos der Kreditkarteninstitute erkennen. In der Regel werden die gängigen Karten wie MasterCard, Visa Card, American Express, Diners Club, etc. akzeptiert. An einigen Tankstellen werden auf Prepaid-Karten akzeptiert. Da diese jedoch häufig nur über eine begrenzte Geldmenge verfügen, ist es ratsam immer zu wissen, wie viel Geld sich zum Zeitpunkt der Verwendung auf der Prepaid-Karte befindet. Der Vorgang der Bezahlung ist recht einfach, da an der Zapfsäule in einfachen Schritten abzulesen ist, was Sie machen müssen. Während dieses Vorgangs werden Sie auch nach Ihrer Postleitzahl bzw. dem ZIP-Code gefragt. Je nach Zapfsäule kann ihre deutsche Postleitzahl funktionieren, sollte dies nicht der Fall sein können Sie eine beliebige amerikanische Zahl bzw. fünfmal die Null eingeben. Sollte dies auch nicht weiterhelfen, müssen Sie zur Kasse gehen und dort wie in Deutschland bezahlen und im Anschluss tanken.

3. Welche Steuern gibt es in den USA?

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind der wahrgewordene Traum aller Schnäppchenjäger. Markenkleidung die im Vergleich zu Europa nur die Hälfte kostet in Kombination mit speziellen Sonderrabatten machen den Urlaub in den USA zu einem wahren Shoppingerlebnis. Häufig braucht man auf den Preisschildern in deutschen Geschäften, lediglich das Währungszeichen vor den Zahlen gegen ein Dollar-Zeichen austauschen und schon hat man den Preis aus Amerika. Durch den Wechselkurs bezahlt man, für die gleiche Qualität; somit deutlich weniger als in Europa. Es gibt jedoch eine Besonderheit. In den USA werden im Gegensatz zu Deutschland, Nettopreise ausgezeichnet.

In Deutschland, so wie in den meisten europäischen Ländern, ist man es gewohnt, dass wenn man in einen Laden geht, auf dem Preisschild der Preis steht, den man schlussendlich auch an der Kasse bezahlt. In ganz Deutschland bezahlt man immer den gleichen Prozentsatz an Mehrwertsteuer und Abgaben. In den USA kann das vermeintliche Schnäppchen je nach Staat um einiges teurer werden, als zu Beginn angenommen. Auf den ausgeschriebenen Nettopreis kommt an der Kasse eine Sales Tax hinzu, die mit der deutschen Mehrwertsteuer vergleichbar ist. Je nach Bundestaat bzw. sogar je nach Stadt innerhalb eines Bundesstaates, kann die Sales Tax variieren. Die Sales Tax setzt sich aus unterschiedlichen Abgaben und Gebühren zusammen. Innerhalb der Vereinigten Staaten, kann es zu einer Spanne von bis zu 10% und mehr kommen.

Vor Beginn Ihrer USA Reise sollten Sie sich über die jeweiligen Steuern und Gebühren in dem zu besuchenden Staat vertraut machen, um sich vor unschönen Überraschungen zu schützen. Teilweise kann es vorkommen, dass in einigen Staaten für bestimmte Lebensmittelgruppen, keine Steuer bzw. eine geringere Steuer erhoben wird, als in anderen Bundesstaaten der USA. Leider gibt es keine allgemeine Regel nach der man sagen kann das man beispielsweise für Nahrung weniger Sales Tax bezahlen muss als für Kleidung. Delaware ist ein Steuerparadies und der einzige Staat in den USA, in dem man überhaupt keine Sales Tax bezahlen muss.

4. Was sollte ich beim Kauf von elektronischen Geräten in den USA beachten?

In den USA erscheinen technische Geräte manchmal etwas früher oder sind erheblich günstiger als in Deutschland. Oft neigen Kunden dazu unüberlegt elektronische Geräte aus den USA mit nach Hause zu bringen. Doch beim Kauf von elektronischer Ware gibt es vieles zu beachten um Problemen vorzubeugen. Die folgenden Tipps sollten Sie beachten, damit Sie mit Ihrem in den Vereinigten Staaten gekauftem Produkt auch in Deutschland Freude haben werden.

  • Tastatur
    Im Gegensatz zu deutschen Tastaturen besitzen englische bzw. amerikanische Tastaturen von Handys oder Notebooks keine Sonderzeichen. So fehlen auf den Tastaturen die Umlaute oder das scharfe s. Zudem ist die Belegung der Tastatur anders. So ist das z und y getauscht, da in der englischen Sprache das y häufiger vorkommt und verwendet wird als das z und das Komma und der Punkt sind anders angeordnet. Des Weiteren kann es vorkommen, dass das Euro- oder Pfund-Währungszeichen auf der Tastatur nicht vorhanden ist. Auch wenn man die Sprache des Betriebssystems auf Deutsch ändern kann, müssen Sie eine neue Tastatur kaufen. Bei modernen Smartphones mit Touchscreen und ohne feste Tasten besteht in der Regel kein Problem, da sich mit der Umstellung auf die deutsche Sprache auch gleichzeitig die Tastaturbelegung verändert.
  • Garantie
    Zahlreiche Produkthersteller bieten für ihre angebotenen Produkte nur eine Garantie für bestimmte Regionen an. So kann es im Garantiefall vorkommen, da Sie das defekte Gerät wieder in die USA schicken müssen. Dies kostet neben Zeit und Nerven, vor allem Geld. Neben den Zollgebühren müssen Sie häufig noch Versandkosten bezahlen, die der Hersteller nämlich nicht mitträgt. Eine gesonderte Garantie für Europa zu erstehen lohnt sich in der Regel nicht das sie entweder so teuer ist das der Spareffekt ausbleibt oder sie schlicht und einfach vom Produkthersteller nicht angeboten wird.
  • Sprachen
    Wenn Sie ein Gerät in den USA kaufen, erhalten Sie häufig nur eine Anleitung in Englisch bzw. französisch (Kanada). In Ausnahmefällen kann es noch sein das die Anleitung in Spanisch oder portugiesisch vorliegt. So sollten Sie bei Kauf eines technischen Gerätes in den USA der englischen Sprache mächtig sein und wichtige technische Begriffe kennen. Sollten Ihre Englischkenntnisse nicht ausreichen, so müssen Sie zum Fremdwörterbuch greifen oder vom Kauf des Gerätes Abstand nehmen. Da die meisten Hersteller dieses Problem erkannt haben, kommt es immer häufiger vor, da Sie die entsprechende Anleitung zu Ihrem Gerät im Internet in Ihrer Sprache herunterladen können.
  • Strom
    Die größten Probleme mit technischen Geräten aus den USA bereitet immer die unterschiedliche Stromspannung. In den USA sind 110/120 Volt Spannung, wobei dazu in Deutschland 220/230 Volt Spannung herrscht. Um diese Unterschiede auszugleichen, benötigt man einen Adapter für die Steckdose in den man das normale Steckerkabel steckt. In Hotels oder Ferienwohnungen die häufig von Europäern besucht werden liegen diese in der Regel bereit. Man kann die Adapter aber auch häufig in Supermärkten oder am Flughafen kaufen. Wird kein Spannungswandler verwendet, so kann es vorkommen dass das Gerät zu viel Strom erhält und dadurch kaputt geht. Deshalb sollten Sie immer auf die Beschriftung auf dem Gerät oder Kabel achten! Bei modernen Geräten wie MP3-Playern oder Smartphones die per USB-Kabel geladen werden, besteht diese Gefahr in der Regel nicht.

5. Lohnt sich der Besuch eines Outlets während meiner USA Reise?

Die USA gelten als das Shoppingparadies schlechthin, wo man Markenklamotten zu niedrigen Preisen einkaufen kann und das viel günstiger als in Deutschland oder Europa. Zudem sind dort Klamotten erhältlich, die in Deutschland noch gar nicht auf dem Markt sind. Ganz nach dem amerikanischen Vorbild, gibt es seit einigen Jahren auch in Deutschland zahlreiche Outlet-Center, die den Kunden günstige Markenkleidung und Artikel jeglicher Art verkaufen möchten. In Amerika gibt es in fast jeder größeren Stadt ein Outlet-Center der von Bekleidung, über technische Geräte bis hin zu Wohnbedarf fast alles anbietet was das Shoppingherz höher schlagen lässt.

Insbesondere Markenkleidung amerikanischer Hersteller ist in den USA um einiges günstiger als in Deutschland. Sollten Sie nur wegen den günstigen Preisen in die USA fliegen um sich dort mir Markenkleidung einzudecken, lohnt es sich entsprechende Outlet-Center aufzusuchen, die Markenkleidung direkt vom Hersteller erhalten und somit günstiger anbieten können. Darüber hinaus bieten die meisten Outlet-Center Rabatte und besondere Aktionen an, die den Einkauf nochmals um einiges günstiger machen. Auch wenn es hier günstige Vorjahresmodelle oder Klassiker wie die Levis Jeans 501 günstig zu erstehen gibt, sollten Sie bereits vor Kauf wissen, wie viel das Produkt in Deutschland bzw. in Europa kostet und wie viel Geld Sie letztendlich wirklich sparen. Außerdem locken einige Händler mit saftigen Rabatten, der zum Teil jedoch nur für einen kleinen Teil des Angebots gilt. Vergleichen Sie und geben Sie Acht auf spezielle Sonderrabatte.

Nicht nur in den Outlet-Centern findet man Markenkleidung zu günstigen Preisen, sondern auch in den Malls und normalen Ladengeschäften. So sollten Sie beim Gang durch die Straßen die Augen für Schnäppchen offen haben, da es auch hier das ein oder andere Angebot gibt. Bei Ihrem Shoppingtrip in die USA sollten Sie die Angebote, so günstig Sie auch wirken mögen, vergleichen. Da in den USA die Steuer erst an der Kasse auf den Preis draufkommt, sollten Sie auch diesen Aspekt beim Einkaufen beachten. Die Sales Tax kann je nach Bundesstaat und Produkt stark variieren.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Zurück zu: USA Reisetipps – FAQ mit Fragen und Antworten